Es gibt eine neue kritische, politische, studentische Hochschulgruppe an der Universität Passau: “Die Nachfrager”. Die politische Stimmung der Hochschulgruppen in Passau ist tendenziell außerordentlich konservativ und neoliberal geprägt, was nicht zuletzt auf die Studienschwerpunkte der Uni zurückzuführen ist. Mit Einführung der Studiengebühren wächst (hoffentlich) ein neues Mitsprache-Bewußtsein bei den Studenten heran - ein Bewußtsein dahingehend, ein Recht zu haben auf aktive Partizipation bzgl. organisatorischer Entscheidungen der Uni. Im Idealfall wächst damit eine Forderung nach mehr (Basis-)Demokratie, wenn es wohl auch eher auf ein “Klienten-Dientsleister”-Bewußtsein hinauslaufen wird. Die Gruppe der “Nachfrager” versucht sich im Rahmen dieses Rechts seitens der Studentenschaft für die “Nachfrage”, die Forderungen derselben stark zu machen. Hier eine Selbstbeschreibung:
Das Thema Wissenschaftskultur wird, obwohl es den universitären Alltag nachhaltig prägt, kaum zur Sprache gebracht. Um diesem Manko zu begegnen, haben sich im Sommersemester 2006 Studenten aller Fakultäten als Die Nachfrager zusammengefunden.
Unser Name ist dabei Programm: Durch die Einführung der Studiengebühren wird die Stellung des Studenten gegenüber seiner Universität die eines Kunden gegenüber einem Dienstleister. Das (Lehr-)Angebot kann sich daher nicht mehr rein von Seiten der Universität bestimmen, sondern muss auf die Nachfrage seitens der Studenten abgestimmt werden.
Besucht die “Nachfrager” doch am besten selbst virtuell auf http://www.nachfrager.net

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